Tag 2: Die Bastei über den Griesgrund – und ein Moment, den ich nicht schöngeredet haben will

Am zweiten Morgen sind wir noch auf der Terrasse unserer Ferienwohnung auf eine kleine Hühnerschar getroffen, die dort frei herumlief – kein Teil des Reiseplans, aber der Moment, der uns beim Rückblick auf die Fotos als Erstes wieder eingefallen ist. Danach ging es Richtung Bastei, dem eigentlichen Grund, warum wir überhaupt hierhergefahren waren.

Hühnerschar auf einer Wiese an einem Gartenzaun in der Morgensonne
Morgendlicher Besuch auf der Terrasse unserer Unterkunft in Mittelndorf. Foto: Eva-Maria Lipfert

Für den Aufstieg haben wir uns bewusst gegen die Standardroute von Rathen aus entschieden und sind stattdessen über den Griesgrund gegangen – ein Tipp, den wir vorher aufgeschnappt hatten, weil er „steiler, aber deutlich stiller“ sein sollte als der ausgeschilderte Hauptweg. Nach dem ersten Tag mit seinen fast menschenleeren Wegabschnitten war uns klar, dass wir genau das wieder wollten, auch wenn es bedeutete, mehr Höhenmeter in Kauf zu nehmen. Der Weg führt steil und steinig durch eine enge, von Felswänden gesäumte Schlucht – schmale, teils moosbewachsene Stufen, an denen man sich stellenweise mit der Hand abstützt, vorbei an der markanten Felsformation, die hier „Griesgrundwächter“ heißt, und weiter in die sogenannten Stillen Gründe. Auf rund 100 Höhenmetern ist das kein Spaziergang, aber machbar – vorausgesetzt, man hat vernünftiges Schuhwerk dabei. Unsere normalen Wanderschuhe waren dafür genau richtig; mit glatten Sohlen oder Sneakern hätten wir uns auf den nassen Steinstufen deutlich unwohler gefühlt.

Der Umweg hat sich für uns eindeutig gelohnt. Der Griesgrund ist enger, ursprünglicher und stiller als die Hauptroute – auf den Fotos sieht man den Unterschied zwischen dem dichten, moosigen Grün der Schlucht und den offenen Felsplateaus oben deutlich.

Dass die Schlucht so schmal ausfällt, hat einen geologischen Grund, und der erklärt gleich beide Landschaften dieses Tages. Der Elbsandstein wurde in der Oberkreide abgelagert: Ab etwa 95 Millionen Jahren lag hier ein flaches Meer, in das Zuflüsse und Meeresströmungen über rund acht Millionen Jahre hinweg Schluff, Sand, Kies und Schotter eintrugen – im sächsischen Teil stellenweise bis zu 550 Meter mächtig. Charakteristisch ist die Kombination aus weitständiger waagerechter Schichtung und senkrechter Zerklüftung; daher die typische Quaderform des Gesteins. Entlang dieser senkrechten Klüfte greift die Verwitterung an – und genau das formt beides: unten die engen, steilwandigen Gründe wie den Griesgrund, oben die frei stehenden Felsnadeln, zwischen die später die Basteibrücke gespannt wurde.

Enge, moosbewachsene Felsschlucht mit steilen Sandsteinwänden im Griesgrund
Der Griesgrund – deutlich schmaler und stiller als die Standardroute zur Bastei. Foto: Eva-Maria Lipfert
Blick durch die Felsschlucht des Griesgrund mit moosbewachsenen Steinstufen
Ein Stück weiter unten im Grund – Steinstufen, die bei Nässe Konzentration brauchen. Foto: Eva-Maria Lipfert

Oben angekommen, ändert sich die Landschaft komplett: weite Blicke über die Elbe-Schleife, die typischen frei stehenden Sandsteintürme, und mittendrin die Basteibrücke, die die einzelnen Felsnadeln miteinander verbindet. Selbst Mitte März, außerhalb der Hauptsaison, war es dort oben schon spürbar voll – ein Hinweis darauf, wie stark frequentiert die Bastei über das ganze Jahr ist, nicht nur im Sommer.

Die Brücke selbst ist älter, als sie auf den ersten Blick wirkt. Seit 1851 steht hier der Sandsteinbau mit seinen sieben Bögen, 76,5 Meter lang, der die Mardertelle überspannt – jene Kluft, die an der tiefsten Stelle rund 40 Meter misst. Davor führte ab 1826 eine hölzerne Konstruktion über dieselbe Schlucht, die schlicht baufällig wurde; gut 9.200 Taler kostete der steinerne Ersatz. Wer heute darübergeht, läuft über Bögen, die seit mehr als 170 Jahren an derselben Stelle stehen.

Der Kontrast zum Griesgrund hätte kaum größer sein können: unten enge, stille Schlucht, kaum andere Wanderer, oben ein belebtes Plateau mit Selfie-Stangen, Gruppen in beiden Richtungen auf den schmalen Stegen und einem beinahe permanenten Kamera-Klicken an den Aussichtspunkten. Beides gehört für uns zur Bastei dazu – wer nur den Trubel oben erlebt, verpasst die Schlucht, wer nur den Griesgrund geht und an der Brücke umkehrt, verpasst den eigentlichen Grund, warum die Bastei so bekannt ist.

Panoramablick von der Bastei auf die Elbe-Schleife und die bewaldeten Hänge des Elbsandsteingebirges
Der klassische Blick von der Bastei auf die Elbe-Schleife. Foto: Eva-Maria Lipfert
Freistehende Sandsteinfelsnadeln der Bastei vor blauem Himmel
Die einzelnen Felsnadeln der Bastei, durch schmale Stege und Brücken miteinander verbunden. Foto: Eva-Maria Lipfert

Hier will ich einen Punkt ehrlich ansprechen, statt ihn zu übergehen: Auf der Basteibrücke selbst habe ich – Matthias – ziemlich deutliche Probleme mit meiner Höhenangst bekommen. Die Brücke ist stabil, gut gesichert, objektiv ungefährlich. Trotzdem verändert sich das Gefühl komplett, wenn man mit steifen Beinen über einen 40 Meter tiefen Abgrund läuft, während rechts und links nur schmale Geländer stehen und unter einem die Felsnadeln in die Tiefe fallen. Ich bin durchgekommen, aber langsamer und angespannter, als mir lieb war. Wer selbst zu Höhenangst neigt: Die Bastei-Brücke ist genau der Ort, an dem sich das bemerkbar macht, stärker als an den meisten anderen Aussichtspunkten der Region – die exponierte Lage zwischen den Felstürmen lässt sich kaum umgehen, wenn man die Brücke einmal betreten hat.

Danach ging es mir spürbar besser, sobald wir wieder auf breiterem, von Bäumen gesäumtem Weg unterwegs waren – der Rest des Tages, mit den offeneren Aussichtspunkten abseits der Brücke, war für mich problemlos. Es war eher die Kombination aus schmalem Steg, Tiefe auf beiden Seiten und dem Gedränge der anderen Besucher, die den Moment auf der Brücke selbst so unangenehm gemacht hat. Im Rückblick hätte uns geholfen, das vorher zu wissen und bewusst eine ruhigere Tageszeit für den Übergang zu wählen, statt mittags mitten im Besucherstrom hinüberzugehen.

Den Abend haben wir wieder auf der Terrasse in Mittelndorf ausklingen lassen, mit einem der intensivsten Sonnenuntergänge der ganzen Reise.

Intensiver rosa-oranger Sonnenuntergang über Bäumen und einer Gartenwiese
Sonnenuntergang von der Terrasse unserer Unterkunft – der ruhige Abschluss nach einem anstrengenden Tag. Foto: Eva-Maria Lipfert
Unser Basislager

Unterkunft: Ferienwohnung in Mittelndorf statt Zeltplatz – Mitte März war es uns nachts schlicht zu kalt zum Zelten, und wir hatten keine Kälteschutz-Ausrüstung dabei, die dafür ausgereicht hätte. Das widerspricht dem, was freiluftkompass eigentlich ausmacht, deshalb die ehrliche Alternative: Wer wärmer unterwegs ist oder die passende Kälteausrüstung dabei hat, findet mit dem Campingplatz Ostrauer Mühle im Kirnitzschtal einen ganzjährig geöffneten Platz direkt an der Kirnitzschtalbahn-Strecke, an der wir Tag 1 entlangliefen.

Ausrüstung: Bewusst schlank gepackt – normale, eingelaufene Wanderschuhe und ein Tagesrucksack, mehr nicht. Für die Griesgrund-Schlucht war das genau richtig, guter Halt auf den nassen Steinstufen. Gefehlt hat eine Stirnlampe oder zumindest eine Powerbank fürs Handy.

Würden wir wieder so machen? Route und Ausrüstung ja, fast unverändert. Bei der Unterkunft nicht – sobald die Temperaturen mitspielen, zelten wir beim nächsten Mal an der Ostrauer Mühle statt in eine Ferienwohnung auszuweichen.

Tag 3: Festung Königstein – warum sich der Eintritt lohnt

Der letzte Tag galt der Festung Königstein, gut zehn Kilometer Elbe-aufwärts von Mittelndorf. Die Festung liegt auf einem freistehenden Tafelberg über dem Fluss und ist von der Anlage her ein völlig anderes Erlebnis als die Bastei – weniger Naturschauspiel, mehr begehbare Geschichte. Schon von Weitem sieht man die Festung, lange bevor man am Fuß des Tafelbergs steht – die Mauern schließen bündig mit der Felskante ab, sodass die ganze Anlage wie ein natürlicher Teil des Bergs wirkt und nicht wie ein aufgesetztes Bauwerk.

Massive Festungsmauer der Festung Königstein von außen, mit Wiese im Vordergrund
Die Außenmauern der Festung Königstein – von unten wirkt die Anlage noch massiver als von den Fotos oben. Foto: Eva-Maria Lipfert

Schon der Zugang durch den Torturm macht klar, dass hier nie eine Armee durchgekommen ist, ohne dass die Verteidiger es wollten: mehrere gestaffelte Tore, dicke Mauern, enge Durchgänge. Das ist keine nachträgliche Deutung – die Festung wurde in ihrer gesamten Geschichte nie eingenommen; nach dem Ausbau unter Kurfürst Christian I. reichte dafür offenbar schon ihr Ruf.

Bekannt ist der Königstein aber auch aus einem ganz anderen Grund: Bis 1922 war er das bekannteste Staatsgefängnis Sachsens, und die Liste der Insassen ist erstaunlich prominent – Johann Friedrich Böttger, der hier 1706/07 einsaß und später als Miterfinder des europäischen Porzellans gilt, der Anarchist Michail Bakunin, SPD-Mitbegründer August Bebel und der Schriftsteller Frank Wedekind. Dem französischen General Henri Giraud gelang 1942 ausgerechnet von hier die Flucht.

Drinnen verteilt sich die Anlage auf eine ganze Reihe einzelner Gebäude, darunter die auffällig gelb gestrichene Friedrichsburg mit ihrer geschwungenen Freitreppe – deutlich verspielter als der Rest der wehrhaften Festungsarchitektur.

Torturm der Festung Königstein mit gestaffelten Toren und dicken Mauern
Der Zugang zur Festung – mehrere gestaffelte Tore machen den Wehrcharakter der Anlage sofort klar. Foto: Eva-Maria Lipfert
Gelb gestrichene Friedrichsburg mit geschwungener Freitreppe innerhalb der Festungsmauern
Die Friedrichsburg – deutlich verspielter als der Rest der Festungsarchitektur. Foto: Eva-Maria Lipfert

Die Geschichte dahinter fanden wir amüsant: Ursprünglich ein Aussichtspavillon, wurde das Gebäude erst nach einem Staatsbesuch des Preußenkönigs 1728 nach dessen Sohn benannt und diente August dem Starken danach als höfischer Festort – bei jemandem mit seinem Ruf für ausschweifende Feiern lässt sich ungefähr erahnen, wie es dort zugegangen sein muss. Bis heute wird die Festung für Veranstaltungen genutzt, nur zeitgemäßer: Im Kasemattenhof finden im Sommer Open-Air-Konzerte statt.

Zwischen Torturm und Friedrichsburg liegen mehrere weitere Stationen, an denen man sich Zeit lassen kann – Kasematten, alte Geschützstellungen mit noch aufgestellten Kanonen entlang der Wallanlagen, dazu weite Ausblicke, die je nach Standpunkt mal auf die Elbe, mal ins bewaldete Hinterland gehen. Wer nur die Hauptgebäude abklappert, ist vergleichsweise schnell durch; wer sich auch für die Wallanlagen und Nebengebäude Zeit nimmt, braucht spürbar länger, als man von außen erwartet – bei uns hat sich der geplante Vormittagsbesuch bis weit in den Nachmittag gezogen.

Für uns der eindrücklichste Programmpunkt war das Brunnenhaus mit seinem Tiefbrunnen: 152,5 Meter tief, ab 1563 in den Fels getrieben und nach Angaben der Festung der zweittiefste historische Brunnen Deutschlands. Eine schmale Wendeltreppe führt am Brunnenschacht entlang in die Tiefe, das Licht fällt nur von oben herein. Nach den offenen Weitblicken der letzten beiden Tage war das ein fast schon beklemmender Kontrast – im positiven Sinn.

Blick in den Brunnenschacht der Festung Königstein mit spiralförmiger Wendeltreppe, Licht fällt von oben ein
Das Brunnenhaus – die Wendeltreppe führt um den 152,5 Meter tiefen Schacht herum. Foto: Eva-Maria Lipfert

Von den Wällen der Festung aus hatten wir noch einmal freien Blick auf den Lilienstein, den markanten Tafelberg auf der gegenüberliegenden Elbseite – denselben, den wir tags zuvor schon von der Bastei aus gesehen hatten. Bewusst betreten haben wir ihn auf dieser Reise nicht, aber als Landmarke war er praktisch die ganzen drei Tage über präsent, sobald der Blick weit genug reichte.

Blick von der Festung Königstein über die Elbe auf den Lilienstein, im Vordergrund eine historische Kanone
Blick von den Wällen der Festung auf die Elbe und den Lilienstein – denselben Tafelberg, den wir tags zuvor schon von der Bastei aus gesehen hatten. Foto: Eva-Maria Lipfert

Kurz vor dem Ausgang, an einer geschützten Mauerecke, das erste sichere Frühlingszeichen der ganzen Reise: ein paar früh blühende Krokusse, mitten im noch recht kahlen März.

Violette Krokusse blühen an einer Mauerecke innerhalb der Festungsanlage
Die ersten Krokusse des Jahres, geschützt an einer Mauerecke der Festung. Foto: Eva-Maria Lipfert

Was uns erst nach der Reise aufgefallen ist und beim nächsten Besuch nachgeholt wird: eine separat buchbare Führung durch einen erhaltenen DDR-Zivilschutzbunker im ehemaligen Kriegspulvermagazin, tief im Fels unter der Festung – 45 Minuten mit Licht- und Soundinszenierung, für rund 5 € zusätzlich zum Eintritt.

Unser Fazit nach diesem Tag: Der Eintritt in die Bergfestung lohnt sich wirklich, gerade weil man als Wanderer sonst nur an der Festung vorbeiläuft und den Blick von außen sieht. Von innen erschließt sich erst, wie viel Fläche und wie viele einzelne Gebäude sich auf dem Tafelberg verteilen: 9,5 Hektar, rund 240 Meter über der Elbe – dafür muss man mehr Zeit einplanen, als man von außen vermuten würde.

Buchbare Tour
Raddampferfahrt zur Festung Königsteinab ca. 31 €/Person

Wer die Festung nicht zu Fuß, sondern vom Wasser aus erreichen will: Die historische Raddampferfahrt ab Dresden fährt an den vier bekannten Elbschlössern vorbei und legt direkt unterhalb der Festung an. Wir sind diesmal gewandert, aber für alle, die die Anreise mit dem Ausflug verbinden wollen, ist das eine reizvolle Alternative zur Autofahrt.

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Affiliate-Link (GetYourGuide): Wir erhalten bei einer Buchung eine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts.

Praktisch: Was du für die gleiche Tour wissen musst

Festung Königstein: In der Sommersaison (Ende März bis Anfang November) kostet der Eintritt 17 € regulär und 13 € ermäßigt, im Winterhalbjahr 15 € und 11 €. Kinder bis 6 Jahre sind frei, für Familien gibt es vergünstigte Sammeltickets. Geöffnet ist täglich ab 9 Uhr, im Sommer bis 18, im Winter bis 17 Uhr – letzter Einlass jeweils eine Stunde vor Schließung. Plane für den Rundgang mindestens zwei, eher drei Stunden ein – die Anlage ist deutlich größer, als sie von außen wirkt.

Griesgrund-Weg zur Bastei: Steiler, steiniger Abstieg/Aufstieg mit rund 100 Höhenmetern durch eine enge Felsschlucht. Für normal trittsichere Wanderer gut machbar, aber festes Schuhwerk mit griffiger Sohle ist Pflicht – besonders nach Regen oder im Herbst, wenn feuchtes Laub die Stufen rutschig macht. Kinderwagen- oder rollstuhltauglich ist die Strecke nicht – dafür bleibt die Standardroute von Rathen aus die bessere Wahl.

Anfahrt: Bad Schandau und Königstein liegen beide direkt an der Elbtalstraße (B172) sowie an der Bahnstrecke Dresden–Děčín, mit eigenem Bahnhof – man muss also nicht zwingend mit dem Auto anreisen. Zwischen den einzelnen Orten im Tal, auch nach Mittelndorf, verkehren zusätzlich Regionalbusse, falls man das Auto lieber stehen lässt und nur für die reine An- und Abreise nutzt.

Beste Reisezeit: März ist eine Zwischenzeit – ruhiger als der Hochsommer, aber an der Bastei, wie wir gemerkt haben, trotzdem schon spürbar besucht. Für eigenes Zelten ist es nachts meist noch zu kalt; wer campen statt in eine Ferienwohnung will, ist ab April/Mai deutlich besser dran.

Für wen sich diese Route eignet: Alle drei Etappen setzen normale Grundfitness voraus, aber keine alpine Erfahrung. Die kritischste Stelle ist der Griesgrund – wer sich auf schmalen, nassen Steinstufen mit Gefälle unsicher fühlt, sollte die Standardroute von Rathen wählen. Die Basteibrücke selbst ist technisch harmlos, aber wie oben beschrieben nichts für ausgeprägte Höhenangst. Festung Königstein ist der entspannteste der drei Programmpunkte, dafür mit den meisten Treppen innerhalb der Anlage.

Am Ende sind es drei Dinge, die uns von der Tour geblieben sind: der Moment mit der Kirnitzschtalbahn, den wir nicht geplant hatten, die Erkenntnis auf der Basteibrücke, dass man sich selbst noch überraschen kann, obwohl man sich eigentlich zu kennen glaubt, und die simple Lektion aus dem ersten Abend, dass gute Ausrüstung nicht viel kosten muss, um den Unterschied zu machen. Für alle, die dieselbe Route planen: Nehmt euch für die Bastei mehr Zeit als für einen reinen Fotostopp. Plant für die Festung Königstein eher einen ganzen Tag ein als nur einen Vormittag. Und das Gewicht einer Stirnlampe merkt man im Rucksack nicht, ihr Fehlen dafür umso mehr.

Preisangaben: Stand 2026-08, unverbindliche Richtwerte. Tatsächliche Preise können abweichen.